Grundlagen
Ein Weg der Eintracht und Menschlichkeit
Die Freimaurerei ist ein jahrhundertealter Bund freier Männer, die sich der persönlichen Weiterentwicklung, der Suche nach Wahrheit und der Verwirklichung ethischer Werte verschrieben haben. Sie versteht sich nicht als Religion oder Weltanschauung, sondern als ein Lebensweg, der den Einzelnen stärkt und das Miteinander fördert.
Im Mittelpunkt stehen drei Grundprinzipien: Eintracht, Humanität und persönliche Entfaltung. Freimaurer arbeiten daran, sich selbst zu erkennen, im Dialog zu wachsen und durch ihr Tun zu einer besseren Gesellschaft beizutragen.
Unsere Loge – der Tempel zur Eintracht – ist ein Ort der Begegnung. Männer unterschiedlichster Herkunft, Weltanschauung und Lebenswege finden hier zusammen, um in Brüderlichkeit und gegenseitiger Achtung an ihrer inneren Haltung zu arbeiten. In einem geschützten Raum erleben wir Rituale, Symbole und Gespräche, die uns daran erinnern, dass das Wesentliche im Menschen und nicht im Äußeren liegt.
Wofür wir eintreten
Vier Dinge, an denen wir arbeiten
- Toleranz und Aufrichtigkeit im Umgang mit anderen
- Geistige Freiheit und die Suche nach Erkenntnis
- Menschlichkeit in einer Zeit, die oft von Spaltung und Eile geprägt ist
- Brüderlichkeit als verbindendes Band zwischen Menschen
Unsere Arbeit ist nach innen gerichtet, doch ihre Wirkung entfaltet sich nach außen – in Familie, Beruf und Gesellschaft.
Missverständnisse
Was die Freimaurerei nicht ist
Sie ist kein Geheimbund. Unsere Anschrift steht im Impressum, unsere Namen sind bekannt, unsere Grundsätze sind veröffentlicht. Vertraulich ist, was einzelne Brüder einander anvertrauen – nicht mehr und nicht weniger als in jeder Freundschaft.
Sie ist keine Religion. Wir verlangen kein Bekenntnis und verkünden keine Lehre. Wir erwarten Achtung vor der Überzeugung des anderen.
Sie ist kein Netzwerk für Geschäfte. Wer in die Loge kommt, um Vorteile zu suchen, wird enttäuscht. Was hier zählt, ist der Mensch, nicht seine Stellung.